Angst lähmt nicht nur unser Handeln, sie boykottiert auch jegliche Möglichkeit der Lösungsfindung. Jeder Mensch kennt Ängste, weil sie zu unserem Leben dazugehören. Daher ist es notwendig mit Ängsten richtig umzugehen.

Bei meinen zahlreichen Gesprächen, die ich mit interessanten Menschen führen darf, entsteht immer mehr der Eindruck einer „in Besitznahme von Menschen durch Angst“, bis zur Bewegungslosigkeit.

Angst nicht genug zu sein

Angst die eigene Meinung zu vertreten

Angst von anderen abgelehnt zu werden

Angst nicht wertvoll zu sein

Angst etwas nicht zu schaffen

Wenn Sie bei einem Punkt dieser kleinen Aufzählung innerlich ein STIMMT oder KENN ICH gehört haben, dann lesen Sie weiter.

Wie können wir Ängste so transformieren, damit wir MIT ihnen arbeiten und nicht GEGEN sie? Aus der Neurobiologie wissen wir, dass Energie immer unserer Aufmerksamkeit folgt. Liegt unser Fokus allein auf ein Problem können wir sogar körperlich spüren, wie eine gefühlte Blockade eintritt. Um unsere eigenen Ängste zu verstehen gilt nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung: Die Angst zu hinterfragen und die Ursache sichtbar zu machen.

Ist die Angst, die ich gerade empfinde, real in Verbindung mit dem Problem das mich beschäftigt oder ist sie ein Trigger, der Ängste aus der Vergangenheit aktiviert.

Hierzu zählen insbesondere:

Verlustängste

Versagensängste

Selbstwertängste

Gerade auch bei meinen Beratungen in Unternehmen zum Thema Selbstwert erlebe ich große Diskrepanzen zwischen dem nach außen vermittelten Bild und dem inneren Seelenleben. Mitarbeiter reduzieren ihren eigenen Selbstwert so sehr, weil sie Angst vor Ablehnung der Kollegen haben. Denn es liegt in unserer menschlichen Natur geliebt zu werden und uns zugehörig zu fühlen. Dieses Verhalten ist oft auch der Samen für ein sich entwickelndes Mobbing, wenn es bereits Störungen im Team gibt.

Den Selbstwert von Mitarbeiter zu erhöhen bedeutet zugleich eine hohe Potenzialentfaltung für Unternehmen. Was nützt es einem Arbeitsprozess, wenn ein Mitarbeiter Angst davor hat NEIN zu sagen und stattdessen immer weitere Aufgaben übernimmt. Die Folge können sie sich denken: Der Druck auf den Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin erhöht sich stetig und führt zuerst zur eigenen Unzufriedenheit, gefolgt von Problemen im Prozessablauf. Unnötige Ressourcenverschwendung, die Sie aktiv verbessern können.

9 Empfehlungen zum Umgang mit Ängsten bei Problemen

  1. Ziehen Sie den aktuellen Zustand nicht künstlich in die Länge. Werden Sie aktiv! Je schneller, umso besser.
  2. Nehmen Sie die Situation an, wie sie ist. Als neutrale und ungeschminkte Wahrheit!
  3. Verdeutlichen Sie sich: Was ist meine Bewertung oder Verurteilung der Situation und was ist die neutrale Ausgangssituation. Allein hierdurch reduzieren Sie das Schreckgespenst Angst und schaffen Klarheit über die Situation.
  4. Treffen Sie eine bewusste Entscheidung, ob Sie in der Lage sind die Situation allein aufzulösen. Sein Sie hierbei ganz ehrlich zu sich selbst! Werden Sie sich klar darüber, dass sie HILFE annehmen dürfen. Dies gilt insbesondere bei ständig wiederkehrenden Ängsten.
  5. Suchen Sie sich eine Vertrauensperson und öffnen Sie sich dieser. Erfahrungsgemäß fällt es uns leichter sich einer neutralen Person zu öffnen, statt einer in dem Umfeld involvierten Person.
  6. Gehen Sie allein oder in Begleitung DURCH die Angst durch. Sie werden nicht scheitern, sondern an ihr wachsen. Es erfolgt zeitgleich ein neue Programmierung in Ihrem Gehirn. Aus „ich habe Angst vor…“ wird „wenn ich diese Situation gemeistert habe, dann schaffe ich diese auch.“
  7. Ängste reduzieren sich, wenn wir sie annehmen. Dabei hilft DANKBARKEIT: Wofür kann in diesem Problem dankbar sein? Was kann ich aus ihm lernen?Auch hier meine Empfehlung: Wenn Sie dies nicht allein schaffen, nehmen Sie sich einen Sparringspartner für diese Aufgabe, der mit Ihnen zusammen eine neue Sichtweise, einen Perspektivwechsel der Situation durchführt.
  8. Nehmen Sie sich Zeit stolz auf sich selbst zu sein. Ihre Eigenverantwortung sorgt dafür Druck von Ihnen zu nehmen und aktiv zu einer Lösung beizutragen.
  9. Schieben Sie Ängste aus der Vergangenheit nicht vor sich her. Beginnen Sie Ihre Ängste aktiv anzugehen und sie nach und nach durch eine Bewusstseinserweiterung aufzulösen.

Wenn Sie Fragen haben und jetzt aktiv werden möchten, dann stehe ich Ihnen gerne für ein 45-minütiges, kostenfreies Klarheits-Gespräch zur Verfügung. Einfach Termin vereinbaren und wir sprechen uns in Kürze mit dem Ziel, dass SIE ihr Leben bestimmen und nicht ihre Ängste.

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Natürlich freue ich mich sehr über Ihre Erfahrungen und Anregungen in den Kommentaren.