Kategorie: Mentale Stärke, Persönlichkeit, Lebensinhalte

Blog-Artikel von Dirk-Oliver Lange über Mentale Stärke, Persönlichkeitsentwicklung und Lebensformen.

Meine Premiere beim Blind-Speed-Coaching

Meine Premiere beim Blind-Speed-Coaching

Am 6. September war es soweit. Die Premiere des Blind-Speed-Coaching in Hamburg stand an. Das neue Format der Persönlichkeitsentwicklung wurde von Susanne Deiss des gleichnamigen Consulting Unternehmens ins Leben gerufen.

BLIND SPEED COACHING ist das Event für Coaches und Menschen auf der Suche nach einem Coach oder kurzen Impulsen. Wir bringen euch unverbindlich zusammen oder du kannst auch Fragen an diesem Abend klären. Uns ist es wichtig, das ein Austausch von Mensch zu Mensch stattfindet und man sich in dabei in die Augen schauen kann. 

8 Coachees haben die Möglichkeit von 8 Coaches Impulse für ihr Anliegen zu erhalten. Ihnen stehen jeweils 10 Minuten zur Verfügung. 10 Minuten klingen für ein Coaching wenig, aber es geht hierbei auch nicht um ein vollumfängliches Coaching, sondern zu prüfen, welcher der Coaches der oder die Richtige für ein Coaching sein kann. Klar, fokussiert und konzentriert werden Lösungsansätze vermittelt.

Die Auswahl der Location im rent24 coworking war gut getroffen. Das innovativste Coworking Space Europas bietet ein einzigartiges Arbeitsumfeld zur Verwirklichung von Ideen. Somit fühlten sich Coaches und Coaches gleichermaßen sofort wohl und es herrschte eine konstruktive Stimmung.

Wenn man sich vorstellt, man hätte diese 8 Coaches alle einzeln recherchieren müssen, wenn man sie denn gefunden hätte, bietet diese Format eine wirklich zukunftsorientierte Möglichkeit der persönlichen Entwicklung. Somit ist es verständlich, dass Susanne Deiss bereits weitere Veranstaltungen durch ganz Deutschland plant.

Ich durfte als Coach und Sparringspartner für persönliche Entwicklung bei dieser Premiere dabei sein und es war ein voller Erfolg. Ich habe nicht nur wertvolle Menschen mit dem Verlangen nach persönlicher Entwicklung kennen gelernt, sondern auch inspirierende Kollegen. Vor allem jedoch hat zusammengefunden, was zueinander passt und einige der Teilnehmer haben bereits ihr Coaching mit dem Coach ihrer Wahl begonnen.

Am 18. Oktober 2018 ist das nächste Blind-Speed-Coaching in Hamburg, welches ich wieder tatkräftig unterstützen darf. Wenn Du den Wunsch hast Deinem Leben eine neue Richtung oder Verbesserung zu geben, dann solltest Du dabei sein.

Anmelden zu Blind-Speed-Coaching in Hamburg kannst Du Dich unter: www.blind-speed-coaching.de

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Mit der Klarheit kam der Erfolg

Mit der Klarheit kam der Erfolg

Die Probleme waren vielfältig. Weniger finanzieller Natur, als seelischer Not. Die berufliche Positionierung hatte eine ansprechende Position erreicht. Und doch war da immer dieses Gefühl, dass etwas fehlt. Es entstand ein seelischer Druck der sich in körperlicher Kapitulation entlud. Die Zeit war reif etwas grundlegend zu ändern.

Aber was? Trotz der seelischen Schmerzen war die Komfortzone sehr stabil. Gemessen an dem bisher erreichten Erfolg und materiellen Vorzügen. Dem Wunsch nach Sicherheit ohne Klarheit darüber zu haben, was Sicherheit wirklich bedeutet. Was aber fehlte, war der Wunsch nach Erfüllung. Der Wunsch nach Selbstbestimmung, nach Freiheit. Es war klar, dass durch das bestehende Erfolgsverhinderungsprogramm diese Wünsche nach wahrem Wohlstand nicht erreicht werden konnten.

Der Beginn unserer Zusammenarbeit war geprägt von Ängsten und Zweifel. Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück. Eine ganz wichtige Erfahrung bis zur Erkenntnis, dass wir nicht auf der Welt sind, um Angst zu haben. Ganz im Gegenteil, um uns zu entfalten und in Wohlstand zu leben. Wohlstand wird für jeden Menschen individuell definiert. Schreibe doch mal auf was für Dich Wohlstand bedeutet.

Durch die seit Jahren erfolgreich erprobte Vorgehensweise meines Mentalcoaching wurden zuerst die negativen Muster sichtbar gemacht und dann Stück für Stück die Glaubenssätze korrigiert. Immer dem Tempo des Klienten angepasst. Der Beginn eines Coaching wird anfänglich als schwer angesehen. Am Ende als erfüllend und erlösend empfunden. Man kann es mit einem Zug der im Bahnhof steht beschreiben. Das Momentum, die gefühlte Schwere, ist der Moment den Zug in Bewegung zu versetzen für das ein hoher Energieaufwand von Nöten ist. Sobald der Zug ganz langsam rollt lässt der Kraftaufwand nach und wird von der Schwungenergie abgelöst. So verhält es sich auch in der persönlichen Entwicklung bei uns Menschen.

Weitere wichtige Faktoren war der Zugang zur den eigenen Emotionen. Ganz besonders die Selbstliebe zu aktivieren, die für einen gesunden Selbstwert verantwortlich ist. Die Basis für ein richtungsweisendes Selbstbewusstsein. Nach und nach wurden die Zweifel kleiner und durch ein „ich will“ ersetzt. Der richtige Moment für einen größeren Schritt kündigt sich von allein an. Man legt ihn nicht fest, wie ein Ziel. Viele Menschen berichteten bereits davon, dass sie am Morgen aufgewacht sind und fühlten, jetzt ist es soweit. Der Mut war da, die Stärke war da und der unerschütterliche Wille jetzt den neuen Weg zu gehen.

In diesem Fall war der wichtige Schritt sich aus den festen Strukturen zu lösen. Das Arbeitsverhältnis zu kündigen und sich voll und ganz auf die neue Ausrichtung der Selbstständigkeit zu fokussieren. Mit dieser Klarheit kam der Erfolg. Es wurde Energie freigesetzt, die bis dahin gut versteckt im Inneren schlummerte. Die aufblühende Kreativität zeigte Wege auf, die nur durch Rationalität gar nicht hätten erkannt werden können. Somit konnten bereits nach kurzer Zeit die ersten Früchte geerntet werden. Als Kraftquelle diente vor allem Dankbarkeit für das bereits Existierende.

Dieser Weg bedeutete nicht weniger zu arbeiten. Ganz im Gegenteil. Jedoch das Verständnis des Warum hatte sich komplett geändert. Verbessert zum Positiven. Es stellte sich nicht mehr die Frage nach dem morgendlichen Aufstehen, sondern nach einem Leben in Erwartung von Vorfreude, welche Chancen und Möglichkeiten dieser Tag bringen möge. Das Leben bekam die gewünschte Leichtigkeit, nach der sich jeder Mensch sehnt. Und besonders der Gewinn der Freiheit, dem eigenen Leben die Spielregeln vorzugeben.

Wenige Jahre ist dieser Weg meines Klienten nun her. Heute ist er ein erfolgreicher Unternehmer und erfreut sich daran, durch sein Wissen seine Kunden unterstützen zu dürfen, in seiner Branche einen lebenswerten Vorteil zu ermöglichen.

Jeder Mensch hat seinen Weg für den er hier auf der Erde existiert. Wir alle tragen diesen ungeschliffenen Diamanten unserer Begabungen in uns. Geschliffen wird der eigene Diamant durch andere Diamanten. Experten die in ihrem Bereich ihre absolute Berufung gefunden haben und diese wiederum an andere weitergeben. Und Menschen die schon dort sind, wo man gerne hin möchte.

Somit schließt sich der Kreis zuerst die eigene Größe zu erkennen, dann anderen Menschen zu helfen und somit eigenen Wohlstand zu erfahren. Wenn unsere Gesellschaft lernt, dass das Geben das neue Haben ist, dann haben wir Einiges gewonnen.

Vielen Dank für einen Moment Deiner wertvollen Lebenszeit. Ich freue mich sehr über Deine Ergänzungen in den Kommentaren.

Herzlichst, Dirk-Oliver Lange

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Gleichgewicht statt Extrem führt zu wahrem Wohlstand

Gleichgewicht statt Extrem führt zu wahrem Wohlstand

Gleichgewicht ist nicht gleich zu setzen mit Mittelmaß. Gleich-gewichten bedeutet sowohl in die eine Richtung, wie auch in die andere Richtung nicht dauerhaft ins Extrem zu verfallen, sondern bewusst dafür zu sorgen, wieder in seine Mitte zu kommen.

Gibt es eine Ursache, warum wir gerne in diese Falle tappen die richtige Balance zu verlieren? Ja, die gibt es. Es ist Mangel in vielfältiger Form. Extreme in negativer und manchmal zerstörerischer Form können Macht, Gier, Neid oder einfach auch zu hohe Umsatzerwartungen sein. Das Streben nach einem ständig exklusiveren Auto, um dem Nachbarn ein Stück voraus zu sein. Dies ist keine Fülle, sondern eher ein Mangelbewusstsein. Der Mangel kann hierbei in der Sucht nach Anerkennung, einem mangelnden Selbstwert und dadurch geringen Selbstbewusstsein liegen. Sich selbst noch nicht gefunden zu haben und sein persönliches Warum nicht zu kennen, ist oft der Treiber für dieses Verhalten. Stell Dir Dein Leben als ein Buch vor. Gefüllt mit zahlreichen Kapiteln Deiner Lebenserfahrungen. Es wird immer umfangreicher, je reifer Du wirst. Aber kennt Du überhaupt den Titel Deines Buches?

Auch Sucht ist ein uns gut bekanntes Beispiel eines Extrems. Es sollte nur ein Ausflug ins Glückspiel werden, daraus wurde das Verlangen nicht mehr aufhören zu können. Oft mit dramatischen Folgen, die ganze Existenzen zerstören können. Ich selbst bin zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn in so ein Extrem verfallen. Das übermenschliche Verlangen eine ganz große Nummer in der Werbung zu werden ließ mich alles ausblenden und es toll finden, bis nachts um drei Uhr in der Agentur zu sein. Das Ende der Geschichte war der totale Zusammenbruch. Ich bin nie wieder in diese Branche zurückgekehrt, außer als Berater für Klienten, die sich in der gleichen Situation befanden, wie ich damals. Es waren die gleichen Muster bis spät abends in der Agentur zu sein, obwohl nur noch im Internet gesurft wurde. Die persönlichen Beziehungen leiden, Partnerschaften gehen kaputt und man wird zum Einsiedlerkrebs. Lassen wir an dieser Stelle ganz bewusst eine Bewertung der Branche weg. Sie ist weder schlecht noch gut. Die Verantwortung lag damals wie heute ganz allein bei mir. Hätte ich bereits das Wissen von heute gehabt, wäre es mir nicht passiert. Aber die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern und heute bin ich dankbar für diese Erfahrung, aus der ich sehr viel gelernt habe und heute weitergeben kann.

Auch im privaten Bereich kommen diese Extreme vor. Jemand der sich bisher für unsportlich hielt findet eine für sich passende Sportart, die ihm Erfüllung schenkt. Nehmen wir als Beispiel Joggen. Erst wenige hundert Meter, dann mehrere Kilometer, dann der erste Halbmarathon. Es folgen Marathon, Triathlon und Iron Man. „Plötzlich“ dreht sich alles nur noch um den Sport. Man erfreut sich am definierten Körper, an der Leistungsfähigkeit, am Erfolg. Urlaube bestehen nur noch aus Leistungscamps mit Gleichgesinnten, um sich weiter heraus zu fordern und Bestätigung zu erhalten. Auch die Gespräche in der Freizeit drehen sich nur noch um diesen Sport. Und dann kommt ganz „plötzlich“ der Absturz. Nichts geht mehr. Keine Lust mehr zu Laufen. Der Sinn scheint verloren gegangen zu sein, weil aus der unbewussten Freude ein Zwang wurde, ohne dass wir es bewusst gemerkt haben. Was wir merken ist die Wirkung, dass wir unser Gleichgewicht verloren haben. Denn unser Leben beinhaltet immer Ursache und Wirkung.

Gehört haben wir es schon oft, dass Stille ein ganz wichtiger Faktor im Fortschritt ist. Das Schalten in den Leerlauf, bevor es nach vorn geht. Aber wann soll ich denn jetzt noch in die Stille gehen, bei den ganzen Aufgaben die ich habe, denken wir so bei uns. Außerdem habe ich für diesen spirituellen Kram keine Zeit. Es wird schon vorbeigehen. Wird es nicht! Und wenn uns der Begriff „Spirituell“ stört, dann nehmen wir einfach ein anderes Wort. Wer Höchstleistungen bringt, egal ob nun beruflich oder im Privatleben, für den ist es zwingend notwendig diese Zeit der inneren Einkehr für sich zu entdecken. Sich erlauben mal an nichts zu denken, sich treiben zu lassen, um das Momentum wieder bewusst zu erleben. Um die Basis zu schaffen, die so wichtige Klarheit in unserem Leben zu erlangen, damit wir unser Handeln in die von uns gewünschte Richtung lenken können.

Spreche ich mit ambitionierten Top-Managern mit hoher Verantwortung bestätigen diese die Wichtigkeit der Stille. Sie tun es einfach ohne sich dafür zu erklären. Ob nun luxuriös auf Reisen oder in sich selbst geschaffenen Oasen der Ruhe und der Besinnung. Sie sprechen nicht darüber, denn für sie ist völlig klar, dass durch das Gesetz der Polarität (Gegensätzlichkeit) ihre Verantwortung darin liegt, für die entsprechende Entspannung zur Anspannung zu sorgen. Dies, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben und vor allem der Kreativität durch Klarheit Raum zu geben, um stets die richtigen unternehmerischen Entscheidungen treffen zu können. Nicht ohne Grund bieten Klöster Schweigeseminare für Manager an, die seit geraumer Zeit immer gut gebucht sind. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo Oben auch Unten. Wo Links auch Rechts. Wo Stress auch …

Wir haben die freie Wahl der wundervollen Möglichkeiten in die Stille zu gehen. Sei es die Parkbank an einem für uns ganz besonderen Kraftort. Das morgendliche Yoga zu Hause. Eine Meditation allein oder in der Gruppe. Für viele ist eine geführte Mediation der richtige Weg, bei der wir uns entspannt aufs Sofa legen können und nichts weiter tun müssen, als zu lauschen. Wer über eine hohe Resilienz verfügt ist sogar in der Lage im größten Trubel am Flughafen sich abzukoppeln, von den Geräuschen und der Hektik. Innere Ruhe und Gelassenheit bedeutet Zufriedenheit. Das Leben zu genießen und mit allen Sinnen wahr zu nehmen. Sich der wundervollen Begegnung zwischen zwei Menschen zu bedienen – dem Lächeln.

Ich freue mich sehr auf Deinen Kommentar und wünsche Dir nun einen erfolgreichen und entspannten Tag. Willkommen im Leben.

Herzlichst, Dirk-Oliver Lange

Auf dieser Website findest Du weitere Möglichkeiten durch Workshops und Seminare, sowie durch Coaching und Retreats. Firmenintern oder öffentlich.

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Es geht nicht darum was wir erreichen, sondern welchen Sinn es unserem Leben gibt

Es geht nicht darum was wir erreichen, sondern welchen Sinn es unserem Leben gibt

Dieser Blog Artikel ist mir sehr wichtig, denn er ist sehr persönlich. Ich solle das nicht tun, hörte ich im Vorwege. Er könnte mir schaden und viele negative Kommentare anziehen. Meine Reaktion darauf: Na, und. Es ist egal was negative Menschen über mich sagen. Es ist ihre Entscheidung etwas zu lesen was ihnen nicht zusagt und wenn sie sich dazu berufen fühlen sich negativ statt konstruktiv zu äußern, ist das okay für mich. Es geht darum sich nicht im Leben zu verstecken, auch wenn es nicht jedem gefällt. Sich nicht zu verbiegen, um anderen Menschen zu gefallen. Das eigene Leben zu prostituieren, um einem System zu genügen, einer Gesellschaft oder wer uns noch vorschreiben will, wie wir zu leben haben. Der Weg aus Angst heraus geht immer durch die Angst hindurch. Klarheit und Offenheit sind die wichtigsten Bestandteile für persönliche Entwicklung. Sowohl für mich als Mensch, wie auch in meiner Arbeit als Speaker und Coach. Dies bedeutet nicht, dass Du ab sofort jedem der Dir begegnet Deine Lebensgeschichte erzählen sollst. Die Auswahl des richtigen Empfängers spielt eine entscheidende Rolle. Also, Du hast jetzt noch die Möglichkeit weg zu klicken!

Eine ganze Generation, nennen wir sie Y oder Z oder wie auch immer hat ganz andere Ansprüche an ihre berufliche und persönliche Entfaltung. Statt schneller Karriere, hohem Verdienst und einem äußerlich erfolgreichen Erscheinungsbild wird heute nach den Unternehmenssinn gefragt. Weniger oder nachrangiger nach dem Wie und dem Was, dafür mehr nach dem Warum. Und wir können beobachten: Die Welt, fremde Kulturen und die Faszination unserer Erde entdecken lässt immer mehr Menschen auf die Reise ihres Lebens gehen und dort arbeiten, wo andere Urlaub machen.

Wir haben eine Vielfalt an neuen Gestaltungsmöglichkeiten unser Lebensformen, Unternehmensphilosophien und Arbeitsmöglichkeiten. Es muss ja nicht gleich als „Digitaler Nomade“ sein, aber findest Du nicht auch diese neuen Möglichkeiten wundervoll. Für viele ist das Ziel im Leben der Sinn des Lebens. Warum existiere ich? Welchen Beitrag kann ich zum Wohle der Menschen leisten? Das Bedürfnis zu dienen, bedeutet der Welt meine Talente zur Verfügung zu stellen. Daher stellen sich immer mehr die Frage: Wo ist mein Platz in diesem meinem Leben.

Ich höre schon die ersten Rufe aus der letzten Reihe: „Noch so ein Gutmensch.“ Sagte ich, ich höre? Es hat gerade so gerauscht in meinem Ohr und ich habe nichts verstanden. Meine Antwort auf solche Verbalentgleisungen ist immer dieselbe: „Vielen Dank für ihren wertvollen Beitrag und ja, sie haben Recht.“ Denn ich selbst war viele Jahre ein Getriebener von Ziel zu Ziel und das was ich beim Erreichen des Ziels erfahren habe, war der Horror der großen Leere. Unglaubliche Leere die ich damit betäubte mir sofort das nächste Ziel vorzunehmen. Aber was ich wirklich erreichen wollte war glücklich sein. Jeder hat Ziele im Leben. Ziele sind wichtig, denn sie sind unser Antrieb des Lebens. Jedes Ziel hat Ort, Zeit und Form und ist damit messbar. Was ich aber all die Jahre versäumt hatte, war den Weg dahin zu genießen. Die wundervollen Momente zu genießen, die wertvollen Menschen wirklich zu sehen und ganz besondere Augenblicke für mich selbst zu genießen. Denn Leben passiert, wenn wir auf dem Weg zu einem Ziel sind. Ein Ziel ist skalierbar, der Weg zur Zielerreichung steckt voller Chancen und Möglichkeiten. Zum Glück durfte ich diese Erkenntnis schon sehr früh in meinem Leben machen.

Mein Antrieb jeden Morgen aufzustehen besteht aus meiner festen Überzeugung, dass wir auf diese Welt gekommen sind, um zu wachsen und uns zu entfalten. Natürlich sehe ich auch die Probleme, die wir in unserer Welt haben. Aber ich entscheide, wie ich damit umgehe und gebe das was ich geben kann, um diese Welt ein kleines Stück besser zu machen. In meinem Fall ist das mein Wissen und meine Erfahrung, um vielen den Weg zu ihrem eigenen Potenzial zu eröffnen und zu begleiten. Unternehmensstrukturen zu stärken durch persönliche Entwicklung der Mitarbeiter und Führungskräfte.

Je lauter Stimmen werden, desto intensiver steht die Frage dahinter: Was ist meine Bestimmung in diesem endlichen Leben?

Ich freue mich auf Deine Erfahrungen, Empfehlungen und gerne auch kritische Anmerkungen in den Kommentaren.

Herzlichst,

Dirk-Oliver Lange

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Sommer oder Sommerloch?

Sommer oder Sommerloch?

Es ist heiß. Temperaturen über 30 Grad seit einer ganzen Weile schon. Ich schwitze schon am Morgen und erinnere mich daran, wie sehr ich mir den Sommer in den dunklen und nasskalten Tagen in Hamburg gewünscht habe. Und nun ist er da – der Sommer. Wie wundervoll frei und kreativ ich mich fühle, bis ich durch die Wärme daran erinnert werde einen Gang runter zu schalten und Pausen zu machen. Ja, es geht alles eine Stufe langsamer. Irgendwie auch angenehm und entspannend.

Der Sommer ist eine gute Zeit unsere Akkus aufzuladen. Die Seele baumeln zu lassen und das eigene Leben zu reflektieren. Dass Schöne ist auch, ich kann dies an jedem Ort machen und brauche dazu nicht zwingend verreisen. Der Balkon, die Terrasse oder ein schönes Schattenplätzchen hier bei mir an der Hamburger-Außenalster erfüllen den gleichen Zweck.

Auch die Arbeit wird beflügelt durch Leichtigkeit und Kreativität. Überall entspannte Menschen, die vor den Cafe’s und Restaurants sitzen und das Leben genießen. Wenn da nur nicht dieses eine Wort wäre: SOMMERLOCH. (Stelle dir jetzt dramatische Musik vor) Wer oder was ist bloß dieses Sommerloch. Ich es dunkel oder hell? Positiv oder negativ? Oder vielleicht nur eine liebgewonnene Ausrede?

Also packe ich meinen Gedankenkoffer und mache mich auf die Reise, dieses Sommerloch zu finden. Vielleicht finde ich Antworten bei denen, die wie aus der Pistole geschossen sagen: „Es ist nichts los, es ist ja Sommerloch.“ Ist das wirklich so? Sind wirklich über 80 Millionen Menschen zur gleichen Zeit verreist. Ist es im Sommerloch verboten Entscheidungen zu treffen? Und was kommt nach dem Sommerloch? Das Herbst-Winterloch?

Prokrastination als Fachwort für die menschliche Aufschieberitis hat so wundervolle Gestaltungsformen. Es ist so einfach für uns, wenn sowieso alle verreist sind, uns auch nicht zu bewegen. Wenn die Sommerlochinfizierten zumindest sagen würden, ich mache etwas langsamer, aber trotzdem bin ich produktiv. Da fällt mir dieses süße Bild von Kermit der Frosch ein, welches derzeit durch die sozialen Netzwerke wandert, wo Kermit auf dem Rücken liegt, alle vier Froschschenkel von sich gestreckt mit dem Satz: Wenn ich so liege geht’s.

Ich reise weiter und treffe den nächsten Sommerlochinfizierten. „Es ist so heiß, ich habe keine Lust auf nichts. Ich mag gar nicht denken.“ Hui denke ich, das scheint schon ein schwerwiegender Fall zu sein und hole vorsichtshalber meinen Mundschutz und die Sicherheitsbrille aus meinem Koffer. Ich frage: „Freust du dich nicht über dieses schöne Wetter?“ Die Antwort folgt prompt: „JA, ABER es ist einfach viel zu heiß“.

Es heißt: Energie folgt Aufmerksamkeit. Wenn ich meine Aufmerksamkeit immer nur auf das Schlechte ausrichte, kann auch keine Energie entstehen. Vielleicht hat irgendwann jeder Mensch einen eigenen Planeten auf dem er dann sein Wetter selbst bestimmen kann – Entschuldigung, ich schweife ab. Ist wohl zu warm hier gerade. Warum fällt es uns so schwer nicht an allem herum zu meckern und einfach dankbar zu sein für das was ist, für das wer wir sind, für das was wir haben, für unser Leben! Ein Leben gibt es nicht als Sonderangebot im Supermarkt zu kaufen. Wir bekommen es geschenkt und gehen viel zu oft nicht wirklich pfleglich damit um. Genauso wenig wie mit unserer Erde, mit unseren Meeren und vielem mehr.

Ich darf langsam zum Ende kommen. In 30 Minuten setzen wir zur Landung an auf meinem Flug mit der Nichtsommerloch-Air. Mein Fazit dieser interessanten Reise: Jeder ist für sein Glück im Leben selbst verantwortlich, auch wenn sich jeder Mensch nach Glück sehnt. Sommerloch ist für mich ein ganz typischer Glaubenssatz, um die bereits zuvor bestehende Inaktivität im Sommer fortzuführen. Oder einfach gesagt: Eine Ausrede.

Darum gibt es für mich nur Sommer statt Sommerloch und ich bin gerne für Sie da in diesen Wochen. Den Rest nenne ich Urlaub.

Ich werde diesen Ohrwurm von Wise Guys – Jetzt ist Sommer einfach nicht mehr los.

„Wir lassen uns gehen und lassen uns braten – alles And’re kann `ne Weile warten. Jetzt ist Sommer! Egal, ob man schwitzt oder friert: Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.

Ich wünsche Dir noch einen wundervollen Sommer – mit oder ohne Sommerloch – dafür aber mit viel Eis, Leckereien, wertvollen Menschen und ganz viel Herzenswärme für Dich und Deine Liebsten.

Durchgeschwitzt und glücklich…

Dein

Dirk-Oliver

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Erst handeln wenn der Schmerz groß genug ist

Erst handeln wenn der Schmerz groß genug ist

Wir Menschen unterliegen gewissen Verhaltensformen, die unser Leben eher erschweren, als fördern. Dazu gehört, dass wir im Leben meistens erst handeln wenn der Schmerz groß genug ist. Der Nachteil an dieser Verhaltensform ist, dass das Handeln von einem zum Teil enormen Druck begleitet wird. Dieser Druck sorgt dafür, dass wir uns sehr erschöpft fühlen. Dies führt wiederum dazu, dass es uns noch schwerer fällt mit einer Verbesserung zu beginnen. Es beginnt ein Negativstrudel der immer schneller und immer schmerzvoller wird. Im schlimmsten Fall bis zum physischen und seelischen Zusammenbruch.

Dagegen hilft einen Weitblick zu entwickeln, was ich tun kann, in der Lebensphase in der es mir gut geht. Nicht warten bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, sondern mögliche Sorgen in Vorsorge zu verwandeln.

Aus meiner täglichen Praxis kann ich berichten, dass ein Großteil der Klienten erst aktiv wird, wenn das Leben aus den Fugen geraten ist. Bedeutet, dass die erste Zeit des Coaching zur Stabilisierung der Situation und Persönlichkeit aufgewendet werden muss, bevor aktiv an einer Verbesserung der inneren Haltung gearbeitet werden kann.

Darum meine Empfehlung rechtzeitig und kontinuierlich für Klarheit im Leben zu sorgen, auch wenn wir uns sagen: „Warum an meiner Persönlichkeit arbeiten, wenn doch alles okay ist?“ Das eigene Leben hinterfragen, um auf versteckte Bedürfnisse aufmerksam zu werden.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der wir mit vielen Situationen und Herausforderungen konfrontiert werden. Der Vorteil eines klaren Fokus liegt in der Entspannung. Durch die Entspannung entsteht die Kreativität unserer wirklich wichtigen Ziele im Leben. Ziele sind der Leuchtturm in unserem Leben und sorgen dafür, dass wir in der richtigen Richtung in Bewegung bleiben.

Jeder kennt es, wenn das Bedürfnis nach Urlaub entsteht. Da wir uns mit dem Wunsch stark identifizieren ist der Weg nicht weit aktiv zu werden und uns um eine mögliche Urlaubsreise zu bemühen. Was möchte ich erleben, wo will ich hin. Sonne, Strand und Meer oder doch lieber wandern in den Bergen. Unser Warum ist in diesem Moment ganz klar. Erholung zu genießen und die täglichen Sorgen für einen Moment hinter uns zu lassen. Doch auch hier kennt sicherlich jeder den Yo-Yo-Effekt, dass wir nach einer sehr kurzen Zeit unserer Rückkehr schnell wieder im alten Trott sind und von der Freude und Entspannung des Urlaubs nicht mehr viel übrig geblieben ist.

Wie es sich anfühlt diesen Kreislauf zu durchbrechen können wir erst fühlen, wenn wir es erlebt haben. Erst dann speichert das Gehirn diese „neue Möglichkeit“ dieser Lebensform ab und wir achten darauf, dass wir diese neue Richtung in unserem Leben beibehalten.

Gerade auch in der Persönlichkeitsentwicklung von Mitarbeitern in Unternehmen bei denen Sie verstärkt bemerken, dass sich neben der Identifikation mit dem Arbeitsanspruch die Lebensfreude negativ verändert. Diese Wesensveränderung sollte nicht ignoriert werden.

Wenn auch Sie den Fokus in Ihrem Leben hinterfragen möchten, dann lade ich Sie dazu herzlich ein Sie zu begleiten.

Ihr

Dirk-Oliver Lange

Einleitung Empfehlungen

Auf Nachfrage möchte ich gerne einige Empfehlungen geben der o.g. Verhaltensform rechtzeitig entgegen zu wirken. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich hier nur allgemeingültige Empfehlungen aussprechen kann, da zuerst die individuelle Situation beleuchtet werden muss.

Empfehlungen

  1. Definieren Sie ganz klar was Sie in Stress versetzt und beantworten Sie ebenfalls die Frage: „Was ist mein Anteil daran.“
  2. Berücksichtigen Sie rückwirkend die letzten vier Wochen, ob Sie das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung eingehalten haben. Verhältnis zwischen Aktivität und Pausen. Wir Menschen sind nur einen gewissen Zeitraum aufnahmefähig und benötigen regelmäßig Pausen, um unsere Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.
  3. Bin ich mir über mein WARUM klar? Identifiziere ich mich mit den Unternehmensziel und meiner individuellen Aufgabe in meinem Unternehmen (für Angestellte). Oder habe 100% Klarheit in der Ausrichtung meiner Selbstständigkeit.
  4. Nutze ich meine Freizeit für die persönliche Entspannung die notwendig ist, um die eigene Situation zu reflektieren. Nur in einem entspannten Zustand besteht die Möglichkeit an die richtigen Antworten auf unsere Sinnfragen zu kommen. Verzichten Sie auf übermäßige Ablenkungen von außen durch soziale Netzwerke, Fernsehen und weiteren Einflüssen auf unser Unterbewusstsein. Körperliche Bewegung ist nachweislich immer wirkungsvoll, um den Stresslevel zu reduzieren. Ein Spaziergang von mindestens 30 Minuten genügt.
  5. Nutzen Sie persönliche Gespräche mit Ihnen nahestehenden und positiven Personen oder neutralen Sparringspartnern und stellen Sie die Frage, ob Sie auf diese Personen eher ausgeglichen oder angespannt wirken. Achtung: Diese Antworten können im ersten Moment durchaus „schmerzvoll“ sein. Bewerten Sie diese nicht, sondern nehmen Sie sie als Hinweis etwas zu ändern. Alles beginnt bei uns und entsteht auch in uns.

Dies sind einige Empfehlungen. Um in die Tiefe zu gehen ist ein persönliches Gespräch notwendig. Für konkretere Fragen stehen ich Ihnen gerne unter der Email willkommen@dirkoliverlange.de zur Verfügung.

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