Unser Gehirn führt uns durch gelernte Muster und Verhaltensweisen oft auf den falschen Weg. Somit erkennen wir Chancen und Möglichkeiten nicht, sondern verstecken uns hinter Ausreden.

Eine Wahrheit die viele nicht hören wollen, weil sie im ersten Moment Schmerz auslöst. Viele verstecken ihr “nicht wollen” hinter der Aussage des “nicht könnens”. 

Somit haben sie für sich eine Aussage, durch die nicht nur unser Gehirn jegliche Aktivität der Lösungsfindung einstellt, sondern auch ein Anker, um die eigene Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Es ist immer leichter eine Ausrede zu finden, als die Entscheidung des Beginns zu treffen.

Jeder Entwicklungsprozess der eigenen Persönlichkeit beruht auf der Entscheidung Zeit und auch finanziell in sich selbst zu investieren. Auch ein Unternehmen kann keine neuen Wege gehen, wenn dafür kein Budget zur Verfügung gestellt wird. Oft sind die Ressourcen vorhanden oder es gibt Wege, die eigene Entwicklung möglich zu machen, nur wir sehen sie nicht, weil unsere bisheriges Denkmuster dies unterbinden.

Wenn auch Sie spüren Ihr Potenzial im Leben besser nutzen zu wollen, bereits Bücher gelesen haben, vielleicht Seminare besucht haben oder der Meinung sind, schon auf dem Weg zu sein, aber das gewünschte Ergebnis einfach nicht antreten will, dann fragen Sie sich mal WARUM? Eine der häufigsten Aussagen ist: “Ich kann es mir nicht leisten.” Die richtige Fragestellung dazu ist nicht ob Sie sich etwas leisten können, sondern wie Sie es sich leisten können. Dann wird Ihr Gehirn aktiv und Chancen und Möglichkeiten werden sichtbar.

Ich möchte Ihnen gerne ein reales Beispiel für diese Gedankenfalle geben: Ein Mentee von mir äußerte, dass es schon seit Jahren sein Herzenswunsch ist, ein Jahr mit dem Rucksack durch die Welt zu reisen. Auf meine Frage hin, was er diesbezüglich schon unternommen hat, war die Antwort: Ich habe es mir immer wieder vorgestellt, weil es so ein gutes Gefühl in mir auslöst. “Also haben sie bisher nichts unternommen”, entgegnete ich. Und dann ging der Schwall an Ausreden los, zum Schutz der eigenen Komfortzone. “Ich muss doch arbeiten und wer bezahlt meine Wohnung. Ich kann doch nicht ein Jahr aussteigen und ich kann es mir finanziell auch gar nicht leisten.” Somit war die Ursache für seine Inaktivität klar. Die Wirkung ein ständiges Aufschieben seines Traums. Ich empfahl folgende neue Sichtweise: “Wer sagt denn, dass sie bei ihrem Arbeitgeber nicht ein Sabbatical beantragen können und somit weitere Bezüge erhalten, wenn auch reduziert, aber Gehalt? Wer sagt denn, dass sie für die Zeit ihrer Reise keinen Untermieter in ihrer Wohnung haben können, der somit die Miete abdeckt? Wer sagt denn, dass sie ihre Reise nicht als Travel & Work gestalten können, um auch auf ihrer Reise ein zusätzliches Income zu haben? Wer sagt denn, dass es nicht Lösungen für ihre Ausreden gibt, wenn ihr Wille stark genug ist?” Stille bei meinem Gegenüber und doch arbeitete es in ihm. Im ersten Moment schmerzvoll, weil ich ihn gerade aus seiner Komfortzone katapultiert hatte. Die erste menschliche Reaktion ist Abwehr und Ablehnung. Denn, um aktiv zu werden, muss er Energie aufwenden und das mag unser Gehirn zu Beginn einer Veränderung so gar nicht.

Ich ließ ihn sich mit dieser neuen Perspektive ein wenig anzufreunden und empfahl ihm eine Nacht darüber zu schlafen. Am nächsten Morgen um 8:00 Uhr klingelte mein Telefon. Es war mein Mentee von gestern. Ohne guten Morgen zu sagen waren seinen ersten Worte: “Was haben sie mit mir gemacht? Plötzlich sehe ich die Dinge ganz anders, klarer und einen Weg meinen Herzenswunsch tatsächlich umzusetzen.” Long story short: 3 Monate später ging er auf seine Reise und schickte mir von jedem Stepstone seiner Reise ein Foto. Es geht vieles im Leben, wenn wir es wirklich wollen und von unserem Gehirn nicht unser Leben bestimmen lassen, sondern eigenverantwortlich handeln.

Haben Sie auch einen Veränderungswunsch in Ihrem Leben? Beruflich oder privat. Dann prüfen Sie doch mal in meinem kostenfreien Klarheits-Strategiegespräch, ob sie wirklich nicht können oder doch eher nicht wollen!

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Das Gegenteil von Erfolg ist nicht Misserfolg, sondern nicht zu handeln.

HERZlichst,

Dirk-Oliver Lange