Die Probleme waren vielfältig. Weniger finanzieller Natur, als seelischer Not. Die berufliche Positionierung hatte eine ansprechende Position erreicht. Und doch war da immer dieses Gefühl, dass etwas fehlt. Es entstand ein seelischer Druck der sich in körperlicher Kapitulation entlud. Die Zeit war reif etwas grundlegend zu ändern.

Aber was? Trotz der seelischen Schmerzen war die Komfortzone sehr stabil. Gemessen an dem bisher erreichten Erfolg und materiellen Vorzügen. Dem Wunsch nach Sicherheit ohne Klarheit darüber zu haben, was Sicherheit wirklich bedeutet. Was aber fehlte, war der Wunsch nach Erfüllung. Der Wunsch nach Selbstbestimmung, nach Freiheit. Es war klar, dass durch das bestehende Erfolgsverhinderungsprogramm diese Wünsche nach wahrem Wohlstand nicht erreicht werden konnten.

Der Beginn unserer Zusammenarbeit war geprägt von Ängsten und Zweifel. Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück. Eine ganz wichtige Erfahrung bis zur Erkenntnis, dass wir nicht auf der Welt sind, um Angst zu haben. Ganz im Gegenteil, um uns zu entfalten und in Wohlstand zu leben. Wohlstand wird für jeden Menschen individuell definiert. Schreibe doch mal auf was für Dich Wohlstand bedeutet.

Durch die seit Jahren erfolgreich erprobte Vorgehensweise meines Mentalcoaching wurden zuerst die negativen Muster sichtbar gemacht und dann Stück für Stück die Glaubenssätze korrigiert. Immer dem Tempo des Klienten angepasst. Der Beginn eines Coaching wird anfänglich als schwer angesehen. Am Ende als erfüllend und erlösend empfunden. Man kann es mit einem Zug der im Bahnhof steht beschreiben. Das Momentum, die gefühlte Schwere, ist der Moment den Zug in Bewegung zu versetzen für das ein hoher Energieaufwand von Nöten ist. Sobald der Zug ganz langsam rollt lässt der Kraftaufwand nach und wird von der Schwungenergie abgelöst. So verhält es sich auch in der persönlichen Entwicklung bei uns Menschen.

Weitere wichtige Faktoren war der Zugang zur den eigenen Emotionen. Ganz besonders die Selbstliebe zu aktivieren, die für einen gesunden Selbstwert verantwortlich ist. Die Basis für ein richtungsweisendes Selbstbewusstsein. Nach und nach wurden die Zweifel kleiner und durch ein „ich will“ ersetzt. Der richtige Moment für einen größeren Schritt kündigt sich von allein an. Man legt ihn nicht fest, wie ein Ziel. Viele Menschen berichteten bereits davon, dass sie am Morgen aufgewacht sind und fühlten, jetzt ist es soweit. Der Mut war da, die Stärke war da und der unerschütterliche Wille jetzt den neuen Weg zu gehen.

In diesem Fall war der wichtige Schritt sich aus den festen Strukturen zu lösen. Das Arbeitsverhältnis zu kündigen und sich voll und ganz auf die neue Ausrichtung der Selbstständigkeit zu fokussieren. Mit dieser Klarheit kam der Erfolg. Es wurde Energie freigesetzt, die bis dahin gut versteckt im Inneren schlummerte. Die aufblühende Kreativität zeigte Wege auf, die nur durch Rationalität gar nicht hätten erkannt werden können. Somit konnten bereits nach kurzer Zeit die ersten Früchte geerntet werden. Als Kraftquelle diente vor allem Dankbarkeit für das bereits Existierende.

Dieser Weg bedeutete nicht weniger zu arbeiten. Ganz im Gegenteil. Jedoch das Verständnis des Warum hatte sich komplett geändert. Verbessert zum Positiven. Es stellte sich nicht mehr die Frage nach dem morgendlichen Aufstehen, sondern nach einem Leben in Erwartung von Vorfreude, welche Chancen und Möglichkeiten dieser Tag bringen möge. Das Leben bekam die gewünschte Leichtigkeit, nach der sich jeder Mensch sehnt. Und besonders der Gewinn der Freiheit, dem eigenen Leben die Spielregeln vorzugeben.

Wenige Jahre ist dieser Weg meines Klienten nun her. Heute ist er ein erfolgreicher Unternehmer und erfreut sich daran, durch sein Wissen seine Kunden unterstützen zu dürfen, in seiner Branche einen lebenswerten Vorteil zu ermöglichen.

Jeder Mensch hat seinen Weg für den er hier auf der Erde existiert. Wir alle tragen diesen ungeschliffenen Diamanten unserer Begabungen in uns. Geschliffen wird der eigene Diamant durch andere Diamanten. Experten die in ihrem Bereich ihre absolute Berufung gefunden haben und diese wiederum an andere weitergeben. Und Menschen die schon dort sind, wo man gerne hin möchte.

Somit schließt sich der Kreis zuerst die eigene Größe zu erkennen, dann anderen Menschen zu helfen und somit eigenen Wohlstand zu erfahren. Wenn unsere Gesellschaft lernt, dass das Geben das neue Haben ist, dann haben wir Einiges gewonnen.

Vielen Dank für einen Moment Deiner wertvollen Lebenszeit. Ich freue mich sehr über Deine Ergänzungen in den Kommentaren.

Herzlichst, Dirk-Oliver Lange